Elisa Buscher – Socialmedia mal anders

Schon lange schlummert dieser Text als Entwurf in meinem Kopf. Erst jetzt finde ich eine Veröffentlichung passend. Worum es geht: Viele Menschen denken bei dem Thema Socialmedia zuerst an Fashion-Blogger, Gewinnspiele, Facebook-Live-Events oder auch an Trump-Tweets. Eltern warnen die Kinder vor zu starkem Online-Konsum, Journalisten möchten nicht mehr auf diverse Recherchetools verzichten und Silver-Surfer (Internet-Nutzer ab einem Lebensalter von ca. 50 Jahren) freuen sich über die Möglichkeit mit den Enkeln in Übersee zu kommunizieren.

Instagramaccount von Elisa

Als elisabu6 pflegt Elisa einen Instagram Account

Aber Socialmedia kann auch anders und mehr! Elisa Buscher aus Nordhorn bekam im Herbst 2016 die Diagnose Lymphatische Leukämie. Sie entschied sich dazu, im Internet über ihre Krankheit zu schreiben. Zwar nutzte sie als junge Frau sowieso diverse Plattformen, aber seit der Erkrankung war die Intention eine völlig andere und das Internet verwandelte sich von der Informationsmaschine zum Ablenkmanöver und diente der Verarbeitung. Ein Grund für das „Öffentlichmachen“ der Krankheit war sicher, anderen Menschen Mut zu machen und sich nicht unterkriegen zu lassen.
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Ein neuer Treffpunkt in Nordhorn #cafenino

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Café Nino

Seit dem 18. September hat ein neues Café-Restaurant im NINO-Hochbau geöffnet. Das Cafè NINO. Eine große Aufgabe für Nicole Schots und Team. Aber die erprobte Frontfrau des Grafschafter Landservice hat bereits viele Erfahrungen sammeln können in unserer schönen Grafschaft Bentheim. Umfangreiches Cateringangebot, Kuchen, Buffets bis zum kompletten Eventmanagement – alles Tagesgeschäft. Und doch fühlt es sich mit dem neuen Szene-Bistro ein wenig anders an.

Die Zielgruppe ist eine andere und die Erwartungen sind gefühlt viel höher. Das Cafè Nino wird sicherlich gerade im Bereich Sichtbarkeit und Wahrnehmung eine große Herausforderung annehmen müssen. Die Speisen und das Ambiente sind das eine, aber die Art und Weise, sich auch außerhalb der Bistro-Mauern in Szene zu setzen muss ebenfalls gut vorbereitet sein. Die Außenwerbung ist super und im Bereich Corporate Identity wurde hier ebenfalls alles richtig gemacht. Hut ab!
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Wein, wie ich ihn will plus Social Media

screenshot-www.willenbrock.com-2017-06-09-11-06-21Viele Unternehmen in der Region hadern mit den bösen Sozialen Netzwerken, ärgern sich über diese Zeitfresser oder verzweifeln an der fehlenden Personalstärke und Nähe zu diesen Themen. Dennoch öffnen sich immer mehr kleine und mittelständische Betriebe dem Thema „Facebook & Co“ und erkennen schnell die Vorteile dieser notwendigen Art der Außendarstellung.

Über viele Wochen durfte ich die Firma Willenbrock GmbH & Co. KG auf Ihrem Weg begleiten. Der Weg auf die Kunden zu, der Weg direkt in die Hosentasche sozusagen, auf die Smartphones der Zielgruppe. Es war eine aufregende Reise, die bereits die ersten Früchte trägt. Weiterlesen

Klassische Stellenanzeigen sind out?!

Fast nur langweilige Stellenanzeigen, um Auszubildende zu finden

Stellenanzeige

Oft frage ich mich beim Lesen der Tageszeitung, warum so viele Firmen in der Region immer noch im Web 1.0 Zeitalter denken. Speziell fällt mir das auf im Bereich „Stellenanzeigen“ für Lehrstellen.  Firmen suchen händeringend nach neuen Auszubildenden und schalten eine Printanzeige nach alten Vorgaben wie vor 20 Jahren. Merkt da keiner was? Ähnlich wie das bereits verstorbene Papier-Telefonbuch sollte man sich auch von der altertümlichen „Wir suchen-Anzeige“ verabschieden. Wer den richtigen Kanal und die richtige Form wählt, erreicht junge Bewerber – und kann sie auch z.B. für seine Ausbildungsplätze gewinnen. Klassische Stellenanzeigen erreichen junge Menschen genauso wenig wie klassische Werbung. Jugendliche nutzen Smartphones und tummeln sich in sozialen Netzwerken wie Facebook, Snapchat, Instagram und Youtube. Also muss der Einsatz von Social Media im Recruiting und Employer Branding ein „must have“ sein, oder?  Weiterlesen

Ganz nah beim Kunden

K+K möchte jetzt wirklich ganz nah beim Kunden sein…
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Ich persönlich blättere z.B. am Wochenende immer noch gerne die zahlreichen Papier-Angebote der Lebensmittelmärkte interessiert durch und vergleiche Preise. Aber ich schaue nicht nur aus Hausfrauensicht auf die bunten Blättchen, sondern auch aus Sicht einer Social Media Managerin. Mir fiel auf, dass das familiengeführte Unternehmen Klaas & Kock B.V. & Co. KG, kurz K+K, seit einiger Zeit auch die Sozialen Netzwerke als Marketingkanal entdeckt hat. Das Unternehmen ist im Nordwesten Deutschlands tätig und unterhält hier in meinem Heimatort allein 9 Verbrauchermärkte. Obwohl es mitunter mein Stamm-Supermarkt ist, habe ich mir oft gewünscht, dass man sich moderner gibt und dem Werbekanal „Prospekt“ endlich mal eine erhöhte Reichweite im Social Web verpasst. Alles war ein wenig konservativ und die Werbebotschaften sehr staubig verpackt. Um so mehr hafullsizerender-24be ich mich gefreut, als ich vor einigen Wochen auf meinem K+K-Werbeflyer ein „Liken Sie uns“ vorgefunden habe. Eine eigene Fanpage! Wow! Endlich!
Man kann eindeutig eine Agenturhandschrift erkennen, denn die neue Facebookseite ist professionell geführt und zu meiner Freude wird dort sogar auf Besucherbeiträge geantwortet. Professionelle Fotos (auch Profil- und Titelbild), prägnante kurze Texte und regelmäßiges Posten zeichnet diese Seite aus.
Zwar wurde hier und da eine 1 oder 2-Sterne-Bewertung nicht eines Blickes gewürdigt (warum wohl???), aber an anderer Stelle wurde auch bei Kritik Stellung genommen. Vielleicht könnte sich da ein Fanpage-Betreuer noch einmal erbarmen? Macht sich doch gut, wenn man unzufriedene Fans versucht glücklich zu machen. Eine hohe Reaktionsfreudigkeit bei Nachrichten ließ mein Socialmedia-Herz höher schlagen. Zwar finde ich die Nutzung des „Call-to-Action-Buttons“ etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich könnte dem Unternehmen auch keine Alternative empfehlen. Unter „Jetzt einkaufen“ verstehe ich eben was anderes als einen Blätter-Katalog. Nun, über die Belegung dieser Fläche muss nachher das Monitoring entscheiden. Nachdem ich auch den grauen Verifizierungshaken gesucht und gefunden habe, bin ich sehr positiv überrascht über die ersten Schritte auf diesem neuen Weg. Zwar kann man mit den Accounts der Großen in der Branche nicht mithalten ( z.B. hat REWE eine Präsenz bei Facebook, Twitter, YouTube, Instagram, Google+ und Pinterest), aber man darf nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Im Prinzip ist es ja richtig, dass man sich zunächst auf einen Kanal beschränkt und diesen Job gut macht. Aber z.B. einen Instagram-Account könnte ich mir gut vorstellen.
kk

Auf viel Lob folgt noch ein kleiner Tadel. Das Gewinnspiel zum Jahreswechsel diente sicherlich dem Fanaufbau. Man hat versucht alle Richtlinien zu beachten, dennoch ist es so ganz astrein nicht, aber da schauen wir heute mal großzügig hinweg. Was ich zu meckern habe? Nun, die Teilnahmebedingungen wurden in eine Grafik gepackt und waren nicht wirklich zu lesen. Und der zwar optional  gemeinte Satz „Gerne dürft ihr diesen Beitrag auch teilen“ sollte einem Profi nicht in das wording rutschen. Man versucht gerne das Teilen (freiwillig) zu forcieren, aber da bewegt man sich dann doch in einer Grauzone, denn es ist untersagt. Aber: Alles in allem war der neue Facebook-Auftritt meines „Stamm-Supermarktes“ sehr erfreulich. Allerdings lass ich (auch als onlineaffine Netztante) nix auf die realen K+K-Mitarbeiter hier in meiner Nähe kommen. Die leisten genauso hervorragende Arbeit direkt am Kunden wir die Admins auf Facebook mit den Fans. Und dort hat man noch zusätzlich die Herausforderung, bei einer Beschwerde direkt und unvorbereitet antworten zu müssen. Ob offline oder online, ob Fleischtheke oder Facebookseite: Der Kreis schließt sich bei dem Satz, der auf der K+K-Website (Super Arbeit, connectiv! eSolutions GmbH) zu finden ist „Ganz nah beim Kunden“! Jetzt dann eben NOCH NÄHER beim Kunden!

Und? Ist Euer Supermarkt auch auf Facebook? Oder ist Euch das egal? Erwartet ihr eine Präsenz im Social Web? Beeinflusst das Euer Kaufverhalten?