Die vielleicht erste zertifizierte Social Media Managerin in der Grafschaft Bentheim?

Geschafft!

Puh… es fühlt sich in meinem hohen Alter schon ein wenig komisch an. Ich bin jetzt zertifizierte

Social Media Managerin. Wow! Ein wenig fühle ich mich wie bei der Bekanntgabe der ABI-Noten. Eine gewisse Leere macht sich breit. Wie soll ich denn nun die Abende verbringen? Keine Video-Chats mit den Dozenten, keine Mitternachts-Analysen, keine Facebook-Gruppenunterhaltungen mehr. Hhmm… Es liegen 32 Stunden Vorlesungen und Chats hinter mir mit tollen Dozenten.

Danke auf diesem Wege an absolute Vorbilder wie Dr. Torsten Wingenter, Klaus Eck, Philipp Roth (mein Lieblings-Vorbild), Mirko Lange und auch den beruhigenden Rechtsversteher Dr. Carsten Ulbricht. Es gab noch viele andere, aber diese Herren haben meine letzten 6 Monate doch sehr beeinflusst. 
Nach jeder einzelnen Vorlesung hatte ich das Gefühl ganz klein im Universum des digitalen Zeitalters zu sein. Ich bin definitiv 20 Jahre zu spät geboren, habe mit Sicherheit die falsche Ausbildung gemacht und wünsche mir oft mehr Zeit am Tag. Auf meiner Leseliste stehen noch zahlreiche Artikel und Bücher, in meiner Onlineablage schlummern noch so tolle Berichte über so viele Themen, die mich so sehr interessieren. Aber man muss auch lernen, die eigenen privaten Kanäle zu steuern und das reale Leben darf man nicht vergessen. Mein Mann wünscht sich oft eine „normale“ Frau, die abends im Bett „Bunte“ oder „Gala“ liest. Leider verschlinge ich einen Ratgeber nach dem anderen und die „noch zu lesen-Liste“ wächst täglich.
Nun, ist es seit heute amtlich. Ich bin Social Media Managerin. Zwar kann sich sicherlich jeder so nennen, aber oft wird sich das in Kundengesprächen sehr schnell herausstellen, wo da die Unterschiede zu finden sind.
Schmierzettel Tools
Ich habe über 200 Stunden mit Lernaufgaben verbracht, 60 Stunden gingen ungefähr für Selbststudium und den Online-Test drauf. Aber diese Zahlen sagen nichts über den Mehrwert aus, den ich künftig mir selbst gegenüber und meinen Kunden gegenüber bieten kann. 
Meine Lieblingswörter während der Vorlesung waren übrigens „Priming“, „Tools“ und „Monitoring“. Und meine Lieblingsgeste war das „Durchs-Haar-Streichen“ von Mirko Lange.

Als Mirko Lange mir in seiner Vorlesung „Tools & Tactis“ gefühlte 1 Mio Social Media Tools entgegen sprudelte, blieb nur der Ausweg „Schmierzettel“. Den muss ich auch noch abarbeiten. Es gibt so viele spannende Dinge…man kann im Internet im Prinzip alles und jeden kontrollieren, protokollieren oder durchleuchten. Damit meine ich natürlich nicht den gläsernen Menschen, der auch mir durchaus zusetzt, sondern die Möglichkeiten für die Firmen der Region. Aus Unternehmersicht eine riesen Chance, die eigenen Produkte und Dienstleistungen richtig im Netz zu vermarkten. Wer spricht wie und wo über mich und meine Produkte – wissen die wenigsten und noch schlimmer, sie wissen nicht, warum sie es wissen müssten…


Blumen von der Tochter

Jetzt gilt es dann nach der Urlaubszeit die gelernten Dinge umzusetzen und an die Kunden weiterzugeben. Eine spannende Reise beginnt. Hoffentlich kann ich viele Abenteuerlustige mitnehmen. Für meine Familie war es glaube ich auch ein Abenteuer. Die Blumen meiner Tochter ließen ein wenig die Sehnsucht nach vermissten gemeinsamen Abenden durchklingen. Aber in erster Linie ist selbst meine schon sehr onlineaffine Tochter stolz auf mich. Wie gesagt: Meine Lehrgangsteilnehmer hätten fast alle meine Kinder sein können. Bisher kannte sie mich nur als Managerin zu Hause (!), jetzt kann ich mit meinen strategischen Kenntnissen auch meine Kunden beglücken.


Danke auch an meinen Mann, der etliche Abende alleine zubringen musste (ok, war auch eine Chance endlich alte verstaubte Klassiker im TV anzusehen). 


Ab 1.9. stehe ich also mit viel Energie und geballter fachlicher Weiterbildung für meine Kunden zur Verfügung.

Vielen Dank an die Social Media Akademie und meinen Dozenten! 


Ich kann diese Art der Weiterbildung sehr empfehlen. Die Online-Community in der geschlossenen Facebookgruppe hat mir immer ein gutes Gefühl gegeben. 

Auch für Einzelkämpfer lohnt sich dieses halbe Jahr! Ein toller Nebeneffekt: Man lernt unglaublich viele coole Leute kennen (besonders viele Powerfrauen)!

Mit dem Social Media Manager ist in den letzten Jahren ein völlig neues, modernes Berufsbild entstanden. Es reicht es nicht aus, sich einfach gern mit Facebook zu beschäftigen oder den ganzen Tag im Internet zu surfen. Immer mehr Unternehmen in der Region erkennen die Möglichkeiten, die Social Media ihnen bieten und suchen Social Media Manager, die sie auf diesem Gebiet beraten und unterstützen. Ich freue mich!


PS: Übrigens: Meine Abschlussarbeit habe ich über die Diät-Firma „Dukan-Diät“ verfasst und warte da noch auf die Endkorrektur. Man kann bei mir also auch komplette Konzepte für Firmen erstellen lassen, damit der Weg in die digitale Welt nicht so holprig wird.

PPS: Im Herbst werde ich mich dann an meinen ersten Ratgeber setzen. Ich wollte immer schon ein Buch schreiben. 

Und noch was: Ein eigenes Hilfe-Portal für Social-Media-Interessierte der Region werde ich auch noch in die Endphase bringen……. So ENDE

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