Wasserstadt Nordhorn bekommt ein „Delfinoh“ ohne Facebook & Co.

delfinoVor einigen Wochen bin ich mit meiner Familie dem Aufruf der hiesigen Bäder gefolgt. Es wurde ein Name für das neue Schwimmbad gesucht. Uns fielen viele tolle Begriffe ein. Der letztlich gewählte Vorschlag „DELFINOH“ ist eine super Wahl! Die Kampagne war eine gute Idee, quasi fast kostenfrei an Namensvorschläge und an Reichweite zu gelangen. „Fast“ deshalb, weil doch eine recht große Marketing-Kampagne in den Medien lief, die diesen Wettbewerb bekannt machen sollte. Somit durfte dann das Werbebudget dieses Jahr etwas höher ausfallen, was sich hoffentlich nicht auf die Eintrittspreise später auswirkt (Spaß). Eine tolle neue Internetseite der Bäder rundete das Marketing ab, lediglich die durch mich schon des öfteren ans Herz gelegte SocialMedia-Präsenz fehlt immer noch. Dennoch wurden wir Bürger durch das geschickte Platzieren von Printwerbung und gut geplanter Öffentlichkeitsarbeit ein Teil dieser Kampagne. Auf http://www.bnn-grafschaft.de/wettbewerb/ kann man das Ergebnis und die Erklärung zur Namenswahl lesen.

Aus SocialMedia-Sicht ist der Streuverlust so einer Kampagne, den man mittels der Nutzung verschiedener Online-Portale sicherlich hätte minimieren können etwas schade. Auch die Steuerung in die niederländische Grenzregion wäre mittels des Einsatzes von Hashtags oder Blogger-Präsenz sicherlich vielversprechend gewesen. Man war und ist auf Sekundär-Berichterstatter angewiesen und hatte das Ruder nicht selbst in der Hand, z.B. auf der eigenen „Bäder Grafschaft Bentheim-Seite“ oder einer offiziellen Firmenseite der Bäderbetriebe Nordhorn/Niedergrafschaft GmbH in diversen sozialen Netzwerken. Bestimmt war die Kampagne absolut zufriedenstellend, aber ich sehe allein auf Facebook zahlreiche verschiedene Schauplätze, wo man sich über das Thema „Hallenbad Nordhorn“ austauscht. Es ist schwierig, wenn man als Betroffener dann nicht mittendrin, sondern nur außen vor ist. So hätte ich die fast 30 Kommentare auf den in den Grafschafter Nachrichten erschienenen OHallenbad Nordhorn Gruppe Facebooknline-Artikel lieber als Verantwortlicher auf meiner eigenen Seite gehabt. Eine Facebookgruppe namens „Solidarität Nordhorner Hallenbad“ mit über 350 Mitgliedern (Politiker und Journalisten sind hier auch beigetreten) würde mir Angst machen und eine von Facebook erstellte inoffizielle Seite (öffentlich einsehbar) „Freibad Nordhorn“ mit ÜBER 700 GEFÄLLT MIR Angaben und über 100 Bewertungen, die nicht den Bädern selbst gehört….. nein, das sollte so nicht sein. Man sollte das Lenkrad im Social Web Freibad Nordhornselbst in die Hand nehmen, so dass man nicht ÜBER einen spricht, sondern, dass man MIT den Fans und Besuchern spricht. Ein ganzheitliches SocialMedia-Konzept und eine langfristige Strategie muss hier, wenn noch nicht geschehen, konzipiert werden. Ich stehe da gerne zur Verfügung, falls Strategen gesucht werden.

Da die Namensfindung hier und da stark diskutiert wurde, anbei noch ein kleiner unterhaltsamer Link für Interessierte. Unter http://www.zeit.de/2009/47/Deutschlandkarte-47 findet man eine Übersichtskarte von 2009 mit allen verrückten Namen für Hallenbäder etc. Danke an den Autor Matthias Stolz.  zeit_Hallenbäder

Ein Gedanke zu „Wasserstadt Nordhorn bekommt ein „Delfinoh“ ohne Facebook & Co.

  1. Anna Franzen

    Hallo Sabine,
    an mir ging das ja total vorbei. Hätte es eigne Aktionen bei Facbeook und anderswo gegeben, dann hätte ich das mitbekommen. Ich bin da voll bei dir, ein Social Media Konzept muss her, ganz schnell!
    LG
    Anna

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