Klassische Stellenanzeigen sind out?!

Fast nur langweilige Stellenanzeigen, um Auszubildende zu finden

Stellenanzeige

Oft frage ich mich beim Lesen der Tageszeitung, warum so viele Firmen in der Region immer noch im Web 1.0 Zeitalter denken. Speziell fällt mir das auf im Bereich „Stellenanzeigen“ für Lehrstellen.  Firmen suchen händeringend nach neuen Auszubildenden und schalten eine Printanzeige nach alten Vorgaben wie vor 20 Jahren. Merkt da keiner was? Ähnlich wie das bereits verstorbene Papier-Telefonbuch sollte man sich auch von der altertümlichen „Wir suchen-Anzeige“ verabschieden. Wer den richtigen Kanal und die richtige Form wählt, erreicht junge Bewerber – und kann sie auch z.B. für seine Ausbildungsplätze gewinnen. Klassische Stellenanzeigen erreichen junge Menschen genauso wenig wie klassische Werbung. Jugendliche nutzen Smartphones und tummeln sich in sozialen Netzwerken wie Facebook, Snapchat, Instagram und Youtube. Also muss der Einsatz von Social Media im Recruiting und Employer Branding ein „must have“ sein, oder? 

Um so mehr haben mich drei Anzeigen in dem klassischen Werbeumfeld der Tageszeitung gefreut, die sich dem Wandel stellen und sich große Mühe geben, der Zielgruppe nahe zu sein. Die Firma G. Büter Bauunternehmen GmbH aus Ringe hat ganz einfach die Stellenanzeige in die Form eines Instagram-Posts gebracht, eine tolle Idee. Nicht minder cool war die Umsetzung der Firma Reinert-Ritz GmbH, die sich die Darstellung eines WhatsApp-Chats ausgesucht hat, um die junge Zielgruppe anzusprechen. Leider ist man aber dort nicht auf anderen Werbekanälen (Facebook) aktiv. Die Kreishandwerkerschaft Grafschaft Bentheim hat zumindest mit einem QR-Code versucht, der Anzeige einen modernen Touch zu verleihen, um somit offline und online zu verbinden.

Leider sucht man die drei Genannten auf den für Teens interessanten Portalen wie Instagram oder auch Snapchat vergeblich. Soweit ist man dann doch noch nicht in der Region. Dennoch gibt es auch dort schon einige Firmen, die dort recht aktiv sind. Solltet ihr dazu gehören, schreibt es gerne in die Kommentare.

Insgesamt sehe ich in dem Bereich „Stellenmarkt“ noch sehr viel Potenzial. Das sogenannte Social Recruiting, die Mitarbeitersuche und Mitarbeitergewinnung via Social Media möchte jeder meiner Kunden einsetzen, aber mit der Umsetzung klappt es oft nicht. Zwar setzt sich die Erkenntnis, dass soziale Netzwerke fürs Recruiting notwendig und nützlich sind, langsam in allen Branchen durch, aber der Weg von der Erkenntnis zur Umsetzung ist oft sehr steinig, bzw. man will einfach nicht den ersten Schritt gehen.

Immer mehr Menschen nutzen soziale Netzwerke schon für die Stellensuche, also sollte man als Unternehmen auch dort gut aufgestellt sein, oder? Bei Bedarf, berate ich gerne und wir können einen Termin ausmachen #eigenwerbung

Wer dennoch auf die klassische Zeitungsanzeige nicht verzichten kann oder will, sollte zumindest auffallen und sich Gedanken machen über die Zielgruppe. Ihr habt eine tolle Printanzeige gesehen? Schreibt mir gerne den Link in die Kommentare.

Ein bekanntes Beispiel für eine nachhaltige, durchdachte (aber auch sehr mutige) Werbung liefert uns die Metzgerei Hack aus Freising. Schaut Euch da gerne mal um, dort bekommt man Ideen und verliert Hemmungen…..

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s