Archiv der Kategorie: Nordhorn

Wein, wie ich ihn will plus Social Media

screenshot-www.willenbrock.com-2017-06-09-11-06-21Viele Unternehmen in der Region hadern mit den bösen Sozialen Netzwerken, ärgern sich über diese Zeitfresser oder verzweifeln an der fehlenden Personalstärke und Nähe zu diesen Themen. Dennoch öffnen sich immer mehr kleine und mittelständische Betriebe dem Thema „Facebook & Co“ und erkennen schnell die Vorteile dieser notwendigen Art der Außendarstellung.

Über viele Wochen durfte ich die Firma Willenbrock GmbH & Co. KG auf Ihrem Weg begleiten. Der Weg auf die Kunden zu, der Weg direkt in die Hosentasche sozusagen, auf die Smartphones der Zielgruppe. Es war eine aufregende Reise, die bereits die ersten Früchte trägt. Weiterlesen

Ganz nah beim Kunden

K+K möchte jetzt wirklich ganz nah beim Kunden sein…
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Ich persönlich blättere z.B. am Wochenende immer noch gerne die zahlreichen Papier-Angebote der Lebensmittelmärkte interessiert durch und vergleiche Preise. Aber ich schaue nicht nur aus Hausfrauensicht auf die bunten Blättchen, sondern auch aus Sicht einer Social Media Managerin. Mir fiel auf, dass das familiengeführte Unternehmen Klaas & Kock B.V. & Co. KG, kurz K+K, seit einiger Zeit auch die Sozialen Netzwerke als Marketingkanal entdeckt hat. Das Unternehmen ist im Nordwesten Deutschlands tätig und unterhält hier in meinem Heimatort allein 9 Verbrauchermärkte. Obwohl es mitunter mein Stamm-Supermarkt ist, habe ich mir oft gewünscht, dass man sich moderner gibt und dem Werbekanal „Prospekt“ endlich mal eine erhöhte Reichweite im Social Web verpasst. Alles war ein wenig konservativ und die Werbebotschaften sehr staubig verpackt. Um so mehr hafullsizerender-24be ich mich gefreut, als ich vor einigen Wochen auf meinem K+K-Werbeflyer ein „Liken Sie uns“ vorgefunden habe. Eine eigene Fanpage! Wow! Endlich!
Man kann eindeutig eine Agenturhandschrift erkennen, denn die neue Facebookseite ist professionell geführt und zu meiner Freude wird dort sogar auf Besucherbeiträge geantwortet. Professionelle Fotos (auch Profil- und Titelbild), prägnante kurze Texte und regelmäßiges Posten zeichnet diese Seite aus.
Zwar wurde hier und da eine 1 oder 2-Sterne-Bewertung nicht eines Blickes gewürdigt (warum wohl???), aber an anderer Stelle wurde auch bei Kritik Stellung genommen. Vielleicht könnte sich da ein Fanpage-Betreuer noch einmal erbarmen? Macht sich doch gut, wenn man unzufriedene Fans versucht glücklich zu machen. Eine hohe Reaktionsfreudigkeit bei Nachrichten ließ mein Socialmedia-Herz höher schlagen. Zwar finde ich die Nutzung des „Call-to-Action-Buttons“ etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich könnte dem Unternehmen auch keine Alternative empfehlen. Unter „Jetzt einkaufen“ verstehe ich eben was anderes als einen Blätter-Katalog. Nun, über die Belegung dieser Fläche muss nachher das Monitoring entscheiden. Nachdem ich auch den grauen Verifizierungshaken gesucht und gefunden habe, bin ich sehr positiv überrascht über die ersten Schritte auf diesem neuen Weg. Zwar kann man mit den Accounts der Großen in der Branche nicht mithalten ( z.B. hat REWE eine Präsenz bei Facebook, Twitter, YouTube, Instagram, Google+ und Pinterest), aber man darf nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Im Prinzip ist es ja richtig, dass man sich zunächst auf einen Kanal beschränkt und diesen Job gut macht. Aber z.B. einen Instagram-Account könnte ich mir gut vorstellen.
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Auf viel Lob folgt noch ein kleiner Tadel. Das Gewinnspiel zum Jahreswechsel diente sicherlich dem Fanaufbau. Man hat versucht alle Richtlinien zu beachten, dennoch ist es so ganz astrein nicht, aber da schauen wir heute mal großzügig hinweg. Was ich zu meckern habe? Nun, die Teilnahmebedingungen wurden in eine Grafik gepackt und waren nicht wirklich zu lesen. Und der zwar optional  gemeinte Satz „Gerne dürft ihr diesen Beitrag auch teilen“ sollte einem Profi nicht in das wording rutschen. Man versucht gerne das Teilen (freiwillig) zu forcieren, aber da bewegt man sich dann doch in einer Grauzone, denn es ist untersagt. Aber: Alles in allem war der neue Facebook-Auftritt meines „Stamm-Supermarktes“ sehr erfreulich. Allerdings lass ich (auch als onlineaffine Netztante) nix auf die realen K+K-Mitarbeiter hier in meiner Nähe kommen. Die leisten genauso hervorragende Arbeit direkt am Kunden wir die Admins auf Facebook mit den Fans. Und dort hat man noch zusätzlich die Herausforderung, bei einer Beschwerde direkt und unvorbereitet antworten zu müssen. Ob offline oder online, ob Fleischtheke oder Facebookseite: Der Kreis schließt sich bei dem Satz, der auf der K+K-Website (Super Arbeit, connectiv! eSolutions GmbH) zu finden ist „Ganz nah beim Kunden“! Jetzt dann eben NOCH NÄHER beim Kunden!

Und? Ist Euer Supermarkt auch auf Facebook? Oder ist Euch das egal? Erwartet ihr eine Präsenz im Social Web? Beeinflusst das Euer Kaufverhalten?

Historischer Feldtag Nordhorn 2016

GrafschaftLOGO FACEBOOKer Einblicke (Titel meines Blogs) hatte ich in der vergangenen Zeit genug. Die Kunden, die ich als Social Media Managerin in der Region betreue kommen aus den unterschiedlichsten Branchen. Aber am meisten habe ich über den Nordhorner Treckerclub e.V. gestaunt und wünsche allen Gewerbetreibenden so ein Engagement, so ein tolles Team und so ein straffes Organisationskonzept. Der Verein hat eine recht überschaubare Mitgliederzahl (110) und stemmt jedes Jahr ein Event von der Größenordnung eines großen Popkonzerts. Letztes Jahr kamen über 30.000 Besucher!!! Der weltweit (kein Witz!) bekannte „Historische Feldtag Nordhorn“ gilt nach eigenen Angaben als das Mekka für die Freunde historischer Landmaschinen aus ganz Europa und Übersee. Jedes Jahr lassen über 1.600 Aussteller mit mehr als 2.000 Traktoren und Landmaschinen viele spannende Epochen wieder aufleben. Weiter Infos findet man unter
http://www.treckerclub.de/historischer-feldtag/

Früher hatte ich meine Vorurteile. „Trecker und Twitter“oder „Feldtag und Facebook“ passen irgendwie nicht zusammen. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Sehr gute Pressearbeit verbunden mit einer tollen mobil optimierten Internetseite wurde nun von mir gemeinschaftlich mit dem Orgateam um eine Facebook Seite ergänzt.

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Facebook Seite Treckerclub Nordhorn e.V.

Was für mich so sehr ungewöhnlich war:
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Social Media Tag des TOPstart-Netzwerkes in Nordhorn

Am 9. Oktober fand in der Zeit von 16 bis 19 Uhr der Social Media Tag des TOPstart-Netzwerkes im Grafschafter TechnologieZentrum statt. Meine Erwartungen als zertifizierte Social Media Managerin waren recht ordentlich, zumal ich als Ideengeberin an dieser Veranstaltung nicht ganz unbeteiligt war.

unnamedAls Gast fand ich mich natürlich pünktlich am Veranstaltungsort ein. Leider sind (wie oft bei kostenfreien Events) einige Gäste dem Ruf Ihres Wochenendes gefolgt und es gab somit kurz vor dem Start noch ein hauseigenes Posting vom Grafschafter Technologie-Zentrum, wo man noch Last-Minute-Plätze anzubieten hatte.
Was ich mir ursprünglich als kleine Messe mit verschiedenen Ständen und Vortragsangebot vorgestellt hatte, stellte sich jedoch als Vortragsmarathon mit ansprechenden Themen heraus.  Bei so einem top Thema hatte ich viel mehr Gäste erwartet. Ca. 30 Personen lauschten dann nach einer kurzen Begrüßung durch
Heike Dorenz, Geschäftsführerin Grafschafter TechnologieZentrum den Beiträgen. Es startete Michael Schnaider, Geschäftsführer it.Emsland, mit der Einführung in das Thema: Bedeutung von Social Media für Gesellschaft und Wirtschaft. 
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Wasserstadt Nordhorn bekommt ein „Delfinoh“ ohne Facebook & Co.

delfinoVor einigen Wochen bin ich mit meiner Familie dem Aufruf der hiesigen Bäder gefolgt. Es wurde ein Name für das neue Schwimmbad gesucht. Uns fielen viele tolle Begriffe ein. Der letztlich gewählte Vorschlag „DELFINOH“ ist eine super Wahl! Die Kampagne war eine gute Idee, quasi fast kostenfrei an Namensvorschläge und an Reichweite zu gelangen. „Fast“ deshalb, weil doch eine recht große Marketing-Kampagne in den Medien lief, die diesen Wettbewerb bekannt machen sollte. Somit durfte dann das Werbebudget dieses Jahr etwas höher ausfallen, was sich hoffentlich nicht auf die Eintrittspreise später auswirkt (Spaß). Eine tolle neue Internetseite der Bäder rundete das Marketing ab, lediglich die durch mich schon des öfteren ans Herz gelegte SocialMedia-Präsenz fehlt immer noch. Dennoch wurden wir Bürger durch das geschickte Platzieren von Printwerbung und gut geplanter Öffentlichkeitsarbeit ein Teil dieser Kampagne. Auf http://www.bnn-grafschaft.de/wettbewerb/ kann man das Ergebnis und die Erklärung zur Namenswahl lesen.

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