Über Printanzeige und Umwege zum Erfolg

Am Ende zählt das Ergebnis und die Kundenzufriedenheit

Als „sehr kritisch“ stufen mich meine Mitmenschen ein, wenn es um das Thema Kundenservice, Kundenzufriedenheit und Marketing geht. Ja, ich erwarte von meinem Gegenüber immer sehr viel. Besonders im Dienstleistungsbereich wurde und werde ich da immer wieder enttäuscht. Nicht eingehaltene Termine, keine versprochenen Rückrufe, falsche VersIMG_3336prechungen und/oder auch einfach nur schlechten Service erlebe ich oft.

ABER man muss auch mal loben! So habe ich eine Firma, die verstärkt in letzter Zeit mit einer kleinen aber zielsicheren Printanzeige in den Grafschafter Nachrichten wirbt, unterschätzt. Ihr Grafschafter Fensterputzer trat zum ersten Mal als Zeitungsanzeige in mein Leben.

Mein erster Eindruck war nicht der beste, obwohl die Zeitungsanzeige optimal gestaltet war. Die Website unter dereimer.de hatte mich nicht sehr angesprochen. Ob man diese ganzen Versprechen einhalten könnte? Die Inhaberin: Evita Vincken haute textlich ganz schön auf die Sahne und ich nahm gedanklich irgendwie Abstand von dieser Firma, die ich dennoch für die Reinigung meines Terrassenüberdaches gut hätte brauchen können. Ich traute dem Braten irgendwie nicht. Doch dann kam die Wende!  Weiterlesen

#Valentinstag – Wunderwaffe und Ausrede

#valentinstagSeit ein paar Tagen ist es wieder soweit! Viele Verantwortliche im Bereich Marketing oder Social Media (falls es da eigene Verantwortliche gibt) sind sehr dankbar für den bevorstehenden Valentinstag. Endlich gibt es wieder einen Grund für ein Posting, einen Tweet oder ein Lebenszeichen in der Zeitung.
Leider haben viele Firmen immer noch nicht verstanden, dass man immer und überall seine Anhänger im Social Web begeistern muss. Das Schlagwort heißt Storytelling! Man kann sich nicht nur auf die Highlights des Kalenders verlassen, sondern muss seinen Fans ganzjährig mit interessanten Informationen, Expertenwissen und regionalem Bezug zur Seite stehen. Mehrwert bedeutet nicht nur Feiertagsgeschwafel, Valentinstags-Hype oder den Muttertag in seine Postings aufzunehmen.  Weiterlesen

Heute gibt es Zeugnisse und Tipps

…. für Grafschafter Unternehmen im Bereich „Social Media“

Das Wort Zeugnis steht u.a. für eine Leistungsbescheinigung, eine Beurteilung. Heute bekommen unsere Schüler in Niedersachen die Halbjahreszeugnisse. Gerne möchte ich diesen Tag nutzen, auch den Unternehmen hier in der Region ein kleines (zugegeben sehr pauschales) Social Media Zeugnis auszustellen.

Social MediaDas Arbeitsverhalten bewerte ich im Bereich Social Media eher als AUSREICHEND. Es gibt tolle Fallbeispiele von sehr engagierten Fanpages, Twitterseiten und Co., aber der Großteil des Grafschafter Online-Marketings ist zaghaft, unentschlossen und ängstlich. Man arbeitet immer noch nicht MIT Social Media, sondern GEGEN. man sieht immer noch falsch angepasste Profilbilder und fehlende Impressen (heißt wirklich so).

Das Sozialverhalten bekommt nach reichlicher Überlegung eine glatte FÜNF, weil es eben gerade darum geht im Bereich Social Media -> das Verhalten im sozialen Gefüge: das Sprechen, der Blickkontakt, Verhandlungen und Auseinandersetzungen sowie die Körpersprache. Da bietet das Social Web eine enorme Menge an Möglichkeiten, aber diese werden in der Grafschaft noch viel zu wenig genutzt.   Weiterlesen

Stress im Netz – Wie die Feiertage zur Nebensache wurden

Dieses Jahr hat sich der digitale Wandel in der Grafschaft Bentheim doch sehrSTRESS NETZ weit in mein Privatleben hineingewagt. Erst in der Zeit nach Neujahr war es mir zeitlich möglich, mich auf die zahlreichen Mails, Tweets, Postings, sms, Whatsapp-Nachrichten und Nachrichten einzulassen. Ein paar Tage Urlaub (ja, auch eine Social Media Managerin ist mal offline) haben dann sogar Beschwerde-Mails hervorgerufen. Wir sind der schnelllebigen Welt anscheinend so verfallen, dass eine Antwort, die länger als 12 Stunden auf sich warten lässt (wir reden hier von privaten Antworten, im Business läuft das anders), ernsthaft zu Problemen führen kann. Ich bin ehrlich:  Weiterlesen

Lehrer Schmidt aus Nordhorn

Da habe ich nicht schlecht gestaunt! Konzept und Texte könnten zu einem neuen StartUp passen, welches sich gewinnorientiert gerade am Markt platziert. Aber was Kai Schmidt aus Nordhorn da seit einiger Zeit im Internet macht ist laut eigener Aussage eine Herzenssache. Er schrieb mir „Mir geht es gut, das Leben meint es gut mit mir,ich möchte etwas zurückgeben. Und Bildung vermitteln kann ich am besten“. 

Er gibt ganz viel. Uneigennützig hat er kostenfrei und für Jedermann einsehbar auf YouTube  dieses Jahr einen eigenen Kanal eröffnet. Er stellt sich einfach mal selbst vor:

Im Mai 2015 wurde der Kanal erstellt und hat mittlerweile bereits 137 Abonnenten und 4.160 Videoaufrufe. Aber nicht nur bei YouTube ist Lehrer Schmidt unterwegs. Eine eigene Website und eine Facebook-Fanpage gehören nun mal dazu, wenn man Kids erreichen möchte. Unter www.lehrer-schmidt.de und unter www.facebook.com/lehrerschmidtde kann man mit dem coolen Grafschafter in die Welt der Zahlen abtauchen.
Obwohl die Mathematik das Zentrum der Online-Aktivitäten darstellt, finden sich auch Exkurse zum Bereich Erdkunde und Geschichte auf der Website.
Da ich für mich selbst den Hashtag #denktlaut in Anspruch nehme, muss ich bei diesem Angebot einfach mal laut denken und sagen „WELTKLASSE“! Hut ab und weiter so! Wer Versprechen dieser Art „…Antwortet normalerweise innerhalb einer Stunde…“ auf Facebook dann auch noch gibt, sollte hier in der Region und (dank www) darüber hinaus große Beachtung finden. Meckern kann jeder, aber mit dem Loben tun wir Grafschafter uns manchmal etwas schwer.

Nachdem ich in Mathe nie eine Leuchte war, oute ich mich ab sofort als bekennenden Fan und empfehle „Lehrer Schmidt“ (Kai Schmidt) uneingeschränkt weiter. Daumen und hoch und viel Erfolg!