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Ganz nah beim Kunden

K+K möchte jetzt wirklich ganz nah beim Kunden sein…
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Ich persönlich blättere z.B. am Wochenende immer noch gerne die zahlreichen Papier-Angebote der Lebensmittelmärkte interessiert durch und vergleiche Preise. Aber ich schaue nicht nur aus Hausfrauensicht auf die bunten Blättchen, sondern auch aus Sicht einer Social Media Managerin. Mir fiel auf, dass das familiengeführte Unternehmen Klaas & Kock B.V. & Co. KG, kurz K+K, seit einiger Zeit auch die Sozialen Netzwerke als Marketingkanal entdeckt hat. Das Unternehmen ist im Nordwesten Deutschlands tätig und unterhält hier in meinem Heimatort allein 9 Verbrauchermärkte. Obwohl es mitunter mein Stamm-Supermarkt ist, habe ich mir oft gewünscht, dass man sich moderner gibt und dem Werbekanal „Prospekt“ endlich mal eine erhöhte Reichweite im Social Web verpasst. Alles war ein wenig konservativ und die Werbebotschaften sehr staubig verpackt. Um so mehr hafullsizerender-24be ich mich gefreut, als ich vor einigen Wochen auf meinem K+K-Werbeflyer ein „Liken Sie uns“ vorgefunden habe. Eine eigene Fanpage! Wow! Endlich!
Man kann eindeutig eine Agenturhandschrift erkennen, denn die neue Facebookseite ist professionell geführt und zu meiner Freude wird dort sogar auf Besucherbeiträge geantwortet. Professionelle Fotos (auch Profil- und Titelbild), prägnante kurze Texte und regelmäßiges Posten zeichnet diese Seite aus.
Zwar wurde hier und da eine 1 oder 2-Sterne-Bewertung nicht eines Blickes gewürdigt (warum wohl???), aber an anderer Stelle wurde auch bei Kritik Stellung genommen. Vielleicht könnte sich da ein Fanpage-Betreuer noch einmal erbarmen? Macht sich doch gut, wenn man unzufriedene Fans versucht glücklich zu machen. Eine hohe Reaktionsfreudigkeit bei Nachrichten ließ mein Socialmedia-Herz höher schlagen. Zwar finde ich die Nutzung des „Call-to-Action-Buttons“ etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich könnte dem Unternehmen auch keine Alternative empfehlen. Unter „Jetzt einkaufen“ verstehe ich eben was anderes als einen Blätter-Katalog. Nun, über die Belegung dieser Fläche muss nachher das Monitoring entscheiden. Nachdem ich auch den grauen Verifizierungshaken gesucht und gefunden habe, bin ich sehr positiv überrascht über die ersten Schritte auf diesem neuen Weg. Zwar kann man mit den Accounts der Großen in der Branche nicht mithalten ( z.B. hat REWE eine Präsenz bei Facebook, Twitter, YouTube, Instagram, Google+ und Pinterest), aber man darf nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Im Prinzip ist es ja richtig, dass man sich zunächst auf einen Kanal beschränkt und diesen Job gut macht. Aber z.B. einen Instagram-Account könnte ich mir gut vorstellen.
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Auf viel Lob folgt noch ein kleiner Tadel. Das Gewinnspiel zum Jahreswechsel diente sicherlich dem Fanaufbau. Man hat versucht alle Richtlinien zu beachten, dennoch ist es so ganz astrein nicht, aber da schauen wir heute mal großzügig hinweg. Was ich zu meckern habe? Nun, die Teilnahmebedingungen wurden in eine Grafik gepackt und waren nicht wirklich zu lesen. Und der zwar optional  gemeinte Satz „Gerne dürft ihr diesen Beitrag auch teilen“ sollte einem Profi nicht in das wording rutschen. Man versucht gerne das Teilen (freiwillig) zu forcieren, aber da bewegt man sich dann doch in einer Grauzone, denn es ist untersagt. Aber: Alles in allem war der neue Facebook-Auftritt meines „Stamm-Supermarktes“ sehr erfreulich. Allerdings lass ich (auch als onlineaffine Netztante) nix auf die realen K+K-Mitarbeiter hier in meiner Nähe kommen. Die leisten genauso hervorragende Arbeit direkt am Kunden wir die Admins auf Facebook mit den Fans. Und dort hat man noch zusätzlich die Herausforderung, bei einer Beschwerde direkt und unvorbereitet antworten zu müssen. Ob offline oder online, ob Fleischtheke oder Facebookseite: Der Kreis schließt sich bei dem Satz, der auf der K+K-Website (Super Arbeit, connectiv! eSolutions GmbH) zu finden ist „Ganz nah beim Kunden“! Jetzt dann eben NOCH NÄHER beim Kunden!

Und? Ist Euer Supermarkt auch auf Facebook? Oder ist Euch das egal? Erwartet ihr eine Präsenz im Social Web? Beeinflusst das Euer Kaufverhalten?

Historischer Feldtag Nordhorn 2016

GrafschaftLOGO FACEBOOKer Einblicke (Titel meines Blogs) hatte ich in der vergangenen Zeit genug. Die Kunden, die ich als Social Media Managerin in der Region betreue kommen aus den unterschiedlichsten Branchen. Aber am meisten habe ich über den Nordhorner Treckerclub e.V. gestaunt und wünsche allen Gewerbetreibenden so ein Engagement, so ein tolles Team und so ein straffes Organisationskonzept. Der Verein hat eine recht überschaubare Mitgliederzahl (110) und stemmt jedes Jahr ein Event von der Größenordnung eines großen Popkonzerts. Letztes Jahr kamen über 30.000 Besucher!!! Der weltweit (kein Witz!) bekannte „Historische Feldtag Nordhorn“ gilt nach eigenen Angaben als das Mekka für die Freunde historischer Landmaschinen aus ganz Europa und Übersee. Jedes Jahr lassen über 1.600 Aussteller mit mehr als 2.000 Traktoren und Landmaschinen viele spannende Epochen wieder aufleben. Weiter Infos findet man unter
http://www.treckerclub.de/historischer-feldtag/

Früher hatte ich meine Vorurteile. „Trecker und Twitter“oder „Feldtag und Facebook“ passen irgendwie nicht zusammen. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Sehr gute Pressearbeit verbunden mit einer tollen mobil optimierten Internetseite wurde nun von mir gemeinschaftlich mit dem Orgateam um eine Facebook Seite ergänzt.

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Facebook Seite Treckerclub Nordhorn e.V.

Was für mich so sehr ungewöhnlich war:
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Über Printanzeige und Umwege zum Erfolg

Am Ende zählt das Ergebnis und die Kundenzufriedenheit

Als „sehr kritisch“ stufen mich meine Mitmenschen ein, wenn es um das Thema Kundenservice, Kundenzufriedenheit und Marketing geht. Ja, ich erwarte von meinem Gegenüber immer sehr viel. Besonders im Dienstleistungsbereich wurde und werde ich da immer wieder enttäuscht. Nicht eingehaltene Termine, keine versprochenen Rückrufe, falsche VersIMG_3336prechungen und/oder auch einfach nur schlechten Service erlebe ich oft.

ABER man muss auch mal loben! So habe ich eine Firma, die verstärkt in letzter Zeit mit einer kleinen aber zielsicheren Printanzeige in den Grafschafter Nachrichten wirbt, unterschätzt. Ihr Grafschafter Fensterputzer trat zum ersten Mal als Zeitungsanzeige in mein Leben.

Mein erster Eindruck war nicht der beste, obwohl die Zeitungsanzeige optimal gestaltet war. Die Website unter dereimer.de hatte mich nicht sehr angesprochen. Ob man diese ganzen Versprechen einhalten könnte? Die Inhaberin: Evita Vincken haute textlich ganz schön auf die Sahne und ich nahm gedanklich irgendwie Abstand von dieser Firma, die ich dennoch für die Reinigung meines Terrassenüberdaches gut hätte brauchen können. Ich traute dem Braten irgendwie nicht. Doch dann kam die Wende!  Weiterlesen

#Valentinstag – Wunderwaffe und Ausrede

#valentinstagSeit ein paar Tagen ist es wieder soweit! Viele Verantwortliche im Bereich Marketing oder Social Media (falls es da eigene Verantwortliche gibt) sind sehr dankbar für den bevorstehenden Valentinstag. Endlich gibt es wieder einen Grund für ein Posting, einen Tweet oder ein Lebenszeichen in der Zeitung.
Leider haben viele Firmen immer noch nicht verstanden, dass man immer und überall seine Anhänger im Social Web begeistern muss. Das Schlagwort heißt Storytelling! Man kann sich nicht nur auf die Highlights des Kalenders verlassen, sondern muss seinen Fans ganzjährig mit interessanten Informationen, Expertenwissen und regionalem Bezug zur Seite stehen. Mehrwert bedeutet nicht nur Feiertagsgeschwafel, Valentinstags-Hype oder den Muttertag in seine Postings aufzunehmen.  Weiterlesen

Heute gibt es Zeugnisse und Tipps

…. für Grafschafter Unternehmen im Bereich „Social Media“

Das Wort Zeugnis steht u.a. für eine Leistungsbescheinigung, eine Beurteilung. Heute bekommen unsere Schüler in Niedersachen die Halbjahreszeugnisse. Gerne möchte ich diesen Tag nutzen, auch den Unternehmen hier in der Region ein kleines (zugegeben sehr pauschales) Social Media Zeugnis auszustellen.

Social MediaDas Arbeitsverhalten bewerte ich im Bereich Social Media eher als AUSREICHEND. Es gibt tolle Fallbeispiele von sehr engagierten Fanpages, Twitterseiten und Co., aber der Großteil des Grafschafter Online-Marketings ist zaghaft, unentschlossen und ängstlich. Man arbeitet immer noch nicht MIT Social Media, sondern GEGEN. man sieht immer noch falsch angepasste Profilbilder und fehlende Impressen (heißt wirklich so).

Das Sozialverhalten bekommt nach reichlicher Überlegung eine glatte FÜNF, weil es eben gerade darum geht im Bereich Social Media -> das Verhalten im sozialen Gefüge: das Sprechen, der Blickkontakt, Verhandlungen und Auseinandersetzungen sowie die Körpersprache. Da bietet das Social Web eine enorme Menge an Möglichkeiten, aber diese werden in der Grafschaft noch viel zu wenig genutzt.   Weiterlesen